Tierschutz

Fleisch-Tsunami durch CETA
120.000 Tonnen jährlich mehr für die EU
CETA wird die EU mit Massenfleisch überfluten:
Mehr als 80.000 Tonnen Schweinefleisch, also das 16 fache, aktuell sind es 5549 t.
Mehr als 50.000 Tonnen Rindfleisch, also mehr als das 10 fache von aktuell 4160 t sollen mit CETA importiert werden.
Auch derzeit ist der Druck auf den EU Markt erheblich, die hinzukommenden Fleischmengen aus dem Kanada-Import werden die Situation dramatisch verschärfen

Futtermittelproduktion zerstört die Umwelt
Auch die Umwelt ist schlachtreif
Ein zusätzlicher Wahnsinn der Massentierhaltung!
Über 40% der Getreide- und Maisernte wird weltweit zur Tiermast verwandt.
75% aller Agrarnutzflächen werden in irgendeiner Weise für die Tierzucht beansprucht.
Angesichts des Welthungers ein Hohn. In Afrika werden 80% der Getreideernte von der Bevölkerung gegessen, ein überwiegender Verbrauch durch Tiere wäre undenkbar.
Negative Auswirkung auf Entwicklungsländer: Internationale Agrarmultis nehmen den Bauern vor Ort Land weg, dadurch verlieren sie ihre Lebensgrundlage für die eigene Ernährung. Folgen sind Vertreibung und Migration.
Artenreiches Agrarland wird umstrukturiert in Mais- oder Sojabohnenmonokulturen, ganz zu schweigen von der zunehmenden Gentechnik.
Die Preise für Nahrungsmittel steigen wegen der Verknappung von Agrarland.
Regenwälder werden zunehmend wegen der Massentierhaltung abgeholzt: Wachsender Verlust der CO2 Speicher und damit Klimawandel.
Die Böden werden verseucht, künstliche Düngemittel, Pestizide.
Wasserverbrauch steigt: Für ein Kilo Rindfleisch werden über 15tausend Liter Wasser beansprucht.
Verschmutzung von Trinkwasser durch Antibiotika resistente Keime und Hormone aus der Massentierhaltung.

Tierschutz- und Arzneimittelrecht
Das von der Lebensmittel- und Agrarwirtschaft durchgeführte sog. Qualitätssicherungssystem QS ist völlig ineffektiv!
Es herrschen nach wie vor unerträgliche Missstände in der Tierhaltung.
Mit den Haltungsbedingungen der Tiere stimmt es hinten und vorne nicht, wenn man Hühner, Puten, Schweine, Kälber, etc.. nicht ohne massivem Antibiotikaeinsatz aufziehen kann.
Das Tierschutz- und Arzneimittelrecht muss dringend geändert werden!

Trotz all dieser längst bekannten Problematik um die Massentierhaltung werden von den verantwortlichen Politikern dringend notwendige Maßnahmen nicht umgesetzt!

Der Europaabgeordnete Prof. Dr. Klaus Buchner fordert:

1. Sofortiges Verbot von Reserve-Antibiotika in der Massentierhaltung.
2. Erheblich höhere Auflagen und Kontrollen zur Reduktion des Antibiotika-Einsatzes
und sonstiger Medikamente bzw. Chemikalien in der Massentierhaltung.
3. Verbot der Vergabe von Medikamenten an gesunde Tiere.
4. Trennung des Arzneimittelverkaufs von der tierärztlichen Behandlung.
5. Schluss mit der Förderung von Großmastanlagen.
6. Ökologische Agrarwirtschaft mit streng zertifizierten Produktionsabläufen.
7. Artgerechte Tierhaltung auf Weiden in angemessener Zahl.
8. Letztendlich Abschaffung der Massentierhaltung.
(Das heißt eine verbindliche Festlegung der Agrarfläche pro Tier)

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